Kunst - aehnlich aber anders.
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Januar 2014:

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Endo - was?

Endometriose betrifft den ganzen Körper!

"Endometriose geht meist mit starken Schmerzen im Unterbauch einher. Sie ist jedoch keine Entzündung der Gebärmutter und die Entzündungsherde sind auch keine "verirrte" Gebärmutterschleimhaut. Ihre Zellen ähneln denen der Schleimhaut (Endometrium). Die gutartigen Zysten und Tumore sind häufig im Unterbauch zu finden, wo sie sich z.B. an Eierstöcken, Darm oder Bauchfell ansiedeln. Endometrioseherde gibt es zwar seltener, aber auch, an anderen Stellen, z.B. an der Lunge. Bei Endometriose können mit den chronischen Schmerzen Müdigkeit, Erschöpfung, Allergien, andere Autoimmunerkrankungen und erhöhte Infektanfälligkeit verbunden sein. Die Entzündungen können wachsen und bluten und schädigen oder verkleben in schlimmeren Fällen die Organe."

Text-Quelle: www.endometriose-vereinigung.de

Typische Beschwerden sind z.B. Bauch- und Rückenschmerzen vor und während der Periode, die auch in die Beine ausstrahlen, starke, unregelmäßige Monatsblutungen, Schmerzen während des Eisprungs, Schmerzen bei gynäkologischen Untersuchungen, Schmerzen während und nach dem Geschlechtsverkehr, Blasen- und Darmkrämpfe, ungewollte Kinderlosigkeit.

 

Zyklusunabhängige Schmerzen sind ebenfalls möglich. Sie entstehen oft durch Verwachsungen oder Vernarbungen, durch Entzündungen, geplatzte Zysten, OPs, usw.! Auch die Nerven können betroffen sein und dadurch Beschwerden verursachen!
 


Sollte ich es selbst einschätzen, bin ich seit 2005 betroffen. Die Diagnose erfolgte nach einer OP 2006 nach Schmerzen, die ich mir nie im Leben hätte vorstellen können.

Es ist die zweithäufigste "gynäkologische" (aktuell setze ich das mal in Anführungsstriche, 2019) Erkrankung und doch ist sie so unbekannt. Diese Erkrankung hat Einfluss auf sämtliche Lebensbereiche! Mit Aussagen, wie „Es gibt keine Heilung.“ oder „Ich kann Ihnen nicht helfen - außer Schmerzmittel verschreiben.“ müssen Betroffene auch erst lernen umzugehen. Einen Umgang mit der Erkrankung zu finden, sie nicht als Feind wahrzunehmen, sondern zu integrieren, hat bei mir auch viele, viele Jahre gebraucht! In der Unterkategorie "Endo Texte" sind teilweise alte Texte von mir dabei, die diesen Kampf wiederspiegeln, den ich geführt habe. Gerade deshalb ist es mir so wichtig, darauf hinzuweisen, dass genau das ein so wichtiger Punkt ist: Annahme. Annehmen bedeutet nicht aufgeben. Annehmen bedeutet annehmen und damit weitergehen. Nicht gegen etwas zu kämpfen, sondern FÜR etwas! Im Idealfall für sich selbst! Selbsthilfe ist hier ein großes und vor allem wichtiges Thema. 

 

 

Worum geht´s und warum dafür meine halbe Lebensgeschichte?


Ich will kein Mitleid. Ich möchte Aufmerksamkeit!
Sensibilität für eine Erkrankung, die es so häufig und nicht erst seit gestern gibt und der so gut wie keine Beachtung geschenkt wird. Nicht einmal die Ursache ist bekannt.

Im Durchschnitt vergehen sechs Jahre bis zur Diagnosestellung. Bei Schmerzpatientinnen bis zu 10 Jahre! Häufig werden die Schmerzen auch auf die Psyche geschoben und die Betroffenen stellen sich mit der Zeit selbst in Frage.

 

 

Mein Vorhaben:


Ich setze mich dafür ein, dieser Erkrankung Gehör zu verschaffen, dafür, eine unsichtbare Erkrankung sichtbar zu machen! Keine Frau sollte so lange leiden müssen!

 

Im Februar 2014 habe ich die Endometriose Selbsthilfegruppe in Bonn gegründet. Wir sind auch auf Messen und mit Infoständen vertreten, besuchen Veranstaltungen und ähnliches. Wir werden mit Rat und Tat von der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. unterstützt. Im Mai 2019 haben wir unsere erste eigene Info-Veranstaltung auf die Beine gestellt! 

 

Zu finden sind wir hier: www.endometriose-bonn.de

 




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"Gesicht zeigen"

 

 

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© 2014-2019 Claudia Christina Ott