Kunst - aehnlich aber anders.
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Januar 2014:

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Liebe

Männer sind wie Socken
- die Möglichkeit barfuß zu gehen -

 

[...kann Spuren von Sarkasmus enthalten...]
 

 

Es gibt viele unterschiedliche Socken auf der Welt und doch haben sie gewisse Dinge gemeinsam...

 

Die Kuschelsocken. Sie sind flauschig und halten warm. Sie sind ideal für den Winter geeignet.

Sneakersocken. Für den Sommer perfekt. Kurz und unauffällig.

Füßlinge. Nahezu nicht sichtbar. Niemand weiß so recht, ob sie da sind oder nicht. Meist nur für den Einmal-Gebrauch geeignet, je nach Material.

Die normale Socke oder auch Jedermann-Socke, bzw. Otto-Normal-Socke: für den alltäglichen Gebrauch geeignet, allerdings nicht sonderlich aufregend. Aber auch hier gibt es Unterschiede!

 

Farbnuancen:

Die graue Socke: eher melancholisch angehaucht.

Die depressive Trauer-Socke: in einem fröhlichen schwarz-Ton gehalten.

Die rosa Socke: nichts für Frauen.

Die weiße Socke: ähnlich wie die weiße Weste (wer´s glaubt...).

 

Socken mit Punkten, Sternchen oder Tiermustern: hier muss eine Frau mit im Spiel sein. Wenn nicht, trotzdem lieber noch mal eine Nacht drüber schlafen!

Socken mit Streifen: der Klassiker, wenn es vereinzelte Streifen sind.

Mehrere Streifen deuten auf fortgeschrittene Sockenträgeer hin... wie bei einem Baum! Je mehr Ringe, umso erfahrener.

Ein geringelter Kniestrumpf: Kniestrümpfe?!? Ernsthaft? Fragend ansehen und sofort sämtliche Strümpfe kürzen lassen!

 

Als Tipp für den Strand-Urlaub: sagen, die Socken seien schon vorgefahren.

 

Die Qualität der Socke spielt natürlich auch eine wichtige Rolle...

 

Neue Socken: neue Socken sind wunderbar aufregend. Sollte Frau eine Brille tragen, sollte sie darauf achten, dass sie nicht rosa-rot ist.

 

Mehrmals gewaschene Socken sind in der Regel noch top in Ordnung. Sie haben vielleicht ein paar Schwachstellen, aber nur wenig Gebrauchsspuren.

 

Mehr als mehrfach getragene Socken: eventuell Qualitätseinbuße und Einschränkungen beim Tragekomfort. Bereits abgeriebene Stellen offenbaren die verletzte Socke.

 

Das Exemplar "Löcher in der Socke": in der Regel nicht mehr tragbar. Socke wird zum aussortieren rausgelegt, landet aber doch immer wieder in der Wäsche. Zu Schade zum Wegwerfen und doch ärgert Frau sich immer wieder über die größer werdenden Löcher.

 

Socken können einschnüren,

Socken können kaputtgehen,

Socken können einlaufen.

 

Socken können aber auch Schutz geben,

Socken können Halt geben,

Socken können Wärme spenden.

 

Mir ist klar: die Zeit des Sockenstopfens ist vorbei.

 

Dennoch: Socken werden in der heutigen Zeit auch oft zu schnell aussortiert und durch neue ersetzt. Dies gilt jedoch nicht nur für die Socken, sondern auch für die weibliche Form, die Söckchen.

 

Socken und Söckchen sollten froh sein, wenn sie einander gefunden haben und auch mal das ein oder andere Ziehfädchen akzeptieren, wenn ansonsten Muster und Farbe zusammenpassen.

 

Klar könnten wir von nun an auf Socken verzichten und barfuß gehen. Das ist sicherlich für eine Zeit lang auch durchaus angebracht. Aber wozu gibt es sonst die unterschiedlichsten Passformen...?

 

Ich mag echte Socken. Welche, die schon etwas abgerieben sind. Welche, die schon was erlebt haben und trotz allem noch positiv gestimmt sind. Aufrichtige Socken. Socken mit Herz und Verstand. Eben eine echte immer-wieder-aufsteh-Socke!

Von Birken und Tannen

Wie ist das eigentlich so als Tanne? Brauchst du Licht oder Schatten? Brauchst du viel oder wenig Wasser? Brauchst du deine Artgenossen um dich herum oder ist es gleichgültig, wen du in deiner Gegenwart hast? Oder kannst du gar alleine stehen? Was hält dich am Leben? Lebst du lieber am Tag oder in der Nacht? Lieber inmitten vom Wald oder lieber etwas außerhalb? Lieber offen oder versteckt? Brauchst du Kälte oder Wärme?

Ich als Birke brauche Licht und Schatten, ich brauche Luft zum Atmen und das Wasser zum Leben. Ich mag Gesellschaft, aber bin auch gern allein. Meine Wurzeln sind nicht sichtbar, aber sie sind da. Ich habe sie gut versteckt. Ich bin gegen mich selbst allergisch und habe daher schon die ein oder andere morsche Stelle an mir. Ich habe bereits einige Blätter verloren und ein paar Äste sind stark angeknackt. Dennoch kann ich sogar im Sturm alleine stehen.

Bist du vielleicht zu schwer für mich, liebe Tanne? Es sieht so dunkel aus um dich herum. Brauchst du eine andere Tanne? Würdest du mir vielleicht meine Blätter mit deinen spitzen Nadeln durchstechen? Oder würdest du mir mit deinen Tannenzapfen noch einiges mehr von meiner Borke abschmirgeln?

Vielleicht würdest du mir aber auch Schatten spenden und Licht geben, wenn ich es brauche? Vielleicht würdest du dich auch mutig dem Sturm in den Weg stellen, wenn er mir mal wieder um die Baumkrone fegt? Jedoch könnten mich deine Zapfen treffen, wenn du sie durch den Sturm verlierst. Sie würden durch meine Blätter förmlich hindurchschießen, meine Kätzchen abschütteln und letztendlich größeren Schaden anrichten, als der eigentliche Sturm es tun würde.

Du gefällst mir, große Tanne, dort wo du stehst. Dort gehörst du auch hin. Bleib wie du bist, mit deinen schweren Ästen, deinen auch manchmal stechenden Nadeln und deinen hochstehenden Zapfen.

Du hast mich berührt
-einfach so-

Du warst schon da, in dem Raum, einfach so.
Kommst später einfach so immer wieder zu mir.
Redest einfach so mit mir.
Du schaust mir einfach so tief in die Augen.
Schaust mir einfach so auf die Lippen,
immer wieder, einfach so.
Du sagst mir einfach so Sachen,
Dinge, die du sonst keinem erzählst,
weißt selbst noch nicht einmal,
warum du mir das einfach so erzählst.
Doch du machst es, einfach so.
Wir stehen einfach so da, dicht beieinander.
Ich höre dir zu, einfach so.
Du schenkst mir Dinge, einfach so.
Ich mag dich berühren, einfach so.
Ich mag dich riechen, einfach so.
Ich spüre diese Sehnsucht einfach so.
Ich bin aufgeregt, einfach so.
Ich mag dich spüren, einfach so.
Wie sich unsere Gesichter berühren, einfach so.
Wie sich unsere Hände berühren, einfach so.
Du fehlst mir einfach so.
Mag dich nicht gehen lassen, einfach so.
Und doch lasse ich dich gehen. Einfach so.
Jetzt sitze ich hier und schreibe diese Zeilen,
eben weil du mich berührt hast. Einfach so.
 

Wunde Wunden

Es ist nicht so eine Art Verletzung, die man mit einem Pflaster versorgen kann.
Sie blutet nicht. Sie fühlt sich aber so an.
Auch eine Salbe würde nicht helfen. Nicht mal eine mit Cortison.
Sie ist auf sich allein gestellt. Sie muss auf ihre eigenen Kräfte vertrauen.
Sie wird schon heilen.
Die eine Narbe mehr oder weniger.
Was macht das schon?
Auch hier hilft keine Narbencreme. Keine Vereisung. Kein Lasern.
Es gibt aber noch einen Unterschied:
Kaum jemand kann sie sehen, obwohl sie da sind. Man kann sie auch nicht anfassen.
Trotzdem können sie wieder aufreißen.
Auch das kann wieder sehr schmerzhaft sein.
Als wäre sie gerade erst entstanden.
Wieder und wieder gibt es Menschen, die sie anfassen und aufreißen ohne sie zu berühren.
Und doch haben sie sie berührt.
Unwissentlich und unbemerkt.

Alles auf Anfang

Wieder einer dieser Tage...

 

wo ich laufe und ich frage,

wo ich raufe und nichts sage,

wo ich hader und nichts wage...

 

Und plötzlich... ist die Seite weiß.

Über die Sinnlosigkeit einen Text zu schreiben, wenn die Worte fehlen.

 

Es macht mich so.

Ich fühle mich.

Noch nie habe ich ein Gefühl erlebt wie.

In deinen Augen sehe ich.

Mir fehlt etwas, dir zu sagen, dass ich.

Mir fehlen die.

Du gibst mir das Gefühl von.

In deiner Gegenward fühle ich mich.

 

Und trotz der Unvollständigkeit stelle ich fest, dass ich mich fühle.

Ich danke dir dafür!

Ich kann dich lesen wie ein Rätsel

Ich kenne dich nicht
und doch bist du mir vertraut.
Ich sehe dich nicht
und doch sehe ich dich ständig vor mir.
Ich spüre dich nicht
und doch bist du mir nahe.

Ich kann dich lesen wie ein offenes Buch
und doch bist du mir ein Rätsel.

Ich versinke in deinen Augen,
ich drohe in ihnen unterzugehen
und mich in dir zu verlieren.
Und doch will ich mich trauen.
Vielleicht verliere ich nicht,
vielleicht finde ich...
dich... mich... uns...?

Die Hexe und der Ritter

 

Ein Blick. Ein Wimpernschlag.
Ein Lächeln. Ein Wort.
Eine Bewegung. Eine Berührung.
Ein Kuss. Eine Geste.

Gemeinsame Zeit. Gemeinsame Stunden.
Zu kurz die Zeit. Nicht weniger schmerzhaft die Wunden.

Eines Tages, ohne ein Wort,
der Ritter, er ging fort.
Die Hexe fliegt fortan wieder allein durch die Nacht,
fragt sich, was sie gemacht.
Erinnert sich an das, was bleibt,
Erinnerung an die schöne Zeit.

Bewegungslos

Es gibt so viel zu sagen,
doch ich bleibe stumm.
Es gibt so viel zu tun,
doch ich stehe still.
Da sind so viele Gedanken,
doch ich bin leer.

Umbruch

Leere.
In mir.
Um mich herum.
Überall.


Entscheidungen.
In mir.
Um mich herum.
Überall.


Stille.
Die Zeit steht still.
Um mich herum.


Verletzung.
In mir.
Um mich herum.


Das Leben.
Um mich herum.
Überall.


Enttäuschung.
In mir.
Um mich herum.


Verzweiflung.
Um mich herum.


Hoffnung.
In mir?

Ausgeliefert
 

Ausgesetzt voll Scham und Pein.
Nimmst mir alles, weg der Schein.
Was letztlich übrig bleibt ist Mein.
Hervor tritt: das wahre Sein.

Wortlos - still staunend
 

Blicke jagen Blicke.
Augen sprechen Sprache.
Still schweigende Augenblicke.

In Gedanken vereint

Gedanken folgen Gedanken.
Herz fühlt Herz.
Gedankenloses Herz fühlt und folgt.

Es ist wie es ist...

 

Gänsehaut trotz Entfernung.
Nähe trotz Distanz.
Vertrautheit trotz Unbekanntheit.
Tiefe, wortloses Verstehen.

Blicke, bis in die Seele.

Laternen
und
inseln
sind
F.ern

Kein Licht und kein Land in Sicht.

Sehnsucht - mach das Licht an

Und ich suche.
Und ich laufe.
Und ich dreh mich.
Und ich prüfe.
Und ich teste.
Und ich frage.
Und ich stolper.
Und ich falle.
Und ich frage.
Und ich gehe weiter.
Und ich drehe.
Und ich wende.
Und ich suche und ich suche.
Und ich horche.
Und ich spüre.
Und ich bete.
Und ich hoffe.
Und ich wünsche.

Doch du bist eine Hoffnung, eine Illusion.
Mein Herz ruft unentwegt nach dir.
Doch obwohl es dich gibt, obwohl ich dich sehe, bist du nicht da.
Wach auf mein Herz und mach das Licht an!

Worte verabschieden sich

Sprachlos machst du mich.
So sprachlos, als hätten sich all meine Worte vereint und wären zusammen in den Urlaub gefahren.
Ohne mich.
Sie ließen mich zurück.
Sie schicken mir eine leere Karte.
Ohne Worte.
Sie lassen mich hilflos da stehen.
Im Regen.
Ohne Schirm.
Da stehe ich nun.
Wie sieht denn das aus?
Im Regen, ohne Schirm, so ohne Worte.

In guten wie in schlechten Zeiten
oder auch: der Frust einer 31 jährigen Frau, Single  

Wo ist sie hin, die Wertschätzung?
Wo ist sie hin, die Liebe?
Das Miteinander?
Was ist passiert?
Warum sind wir so austauschbar geworden?
Fast wie ein Konsumgut.
So einfach wie möglich, bitte.
Wenn die Person „kaputt gespielt“ ist, wird sie einfach gegen eine neue ausgetauscht.
Und das ganz ohne Rückgaberecht und Widerrufsbelehrung.
Manchmal wird sie noch nicht einmal darüber informiert. Es meldet sich einfach keiner mehr.
Wo ist er hin, der Respekt?
Ich höre Menschen sich beschweren. Sie machen es sich schwer, suchen Probleme wo keine sind.
Wo ist sie hin, die Dankbarkeit?
Sei dankbar für die Person, die bei dir ist, die dein Leben mit dir teilt!
Tag für Tag. Jemand, der mit dir ist. Das ist keine Selbstverständlichkeit! Dies geschieht freiwillig und im besten Fall aus Liebe!


Also: Wo verdammt ist sie geblieben, die Wertschätzung und die Dankbarkeit??

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© Claudia Christina Ott